Home A Tribute To Albert Ammons
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Albert Ammons. Foto (c) Lila AmmonsAlbert Ammons (1907- 1949) war der Pianist, der den archaischen Piano-Blues aus Chicago zum swingenden und kraftvollen Boogie Woogie entwickelt hat. Durch einen legendären Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall im Dezember 1938 wurde er weltberühmt. Seine Boogie Version des alten Gassenhowers Swanee River wurde zum Million Seller. Eine Menge Pianisten versuchen seither, Ammons zu imitieren. Diejenigen von Ihnen, die sich wirklich überzeugend im Stil von Albert Ammons ausdrücken können, lassen sich allerdings an einer Hand abzählen. Dazu zählt der Wittener Jörg Hegemann, der das Spiel des Chicagoer Pianisten seit über 20 Jahren studiert.

Boogie Woogie ist schnell gespielter Blues auf dem Piano mit vielen Elementen des Swing. Charakteristisch sind die pulsierenden Baßfiguren der linken Hand, während mit der rechten teils wilde, teils melodische und vor allem immer wieder neue Melodielinien gespielt werden.  Boogie Woogie war der musikalische „Vater“ des Rock´n Roll!

Während im Jazz die Musik durch Bands weiterentwickelt wurde, waren es beim Boogie Woogie, dieser hinreißenden Spielart innerhalb des Jazz, einzelne Pianisten, deren Musikalität und Virtuosität diese Musik prägten. Es gab in den 30er Jahren drei schwarze Pianisten, die diesen Stil zur Reife brachten und für alle Zeiten die Maßstäbe setzten. Der erfolgreichste von Ihnen hätte 2007 seinen einhundertsten Geburtstag feiern können – Albert Ammons!

„A Tribute To Albert Ammons“  - unter diesem Motto zelebriert Jörg Hegemann als Solo-Pianist oder mit seinem Boogie Woogie Express den Boogie Woogie. Er spielt verschiedene Klassiker des Altmeisters und natürlich auch einige der Evergreens, die Ammons in den 40er Jahren für das Label Mercury aufnahm. Zwischendurch weiß er sein Publikum mit Anekdoten über Albert Ammons zu unterhalten und erklärt ganz nebenbei einiges über den Boogie Woogie und die Geschichte des frühen Jazz.

„A Tribute To Albert Ammons“ – das bedeutet mitreißende Musik, und viel Lehrreiches zum Boogie speziell und zum Jazz ganz allgemein.

Vor allem aber zwei Stunden beste Unterhaltung für das Publikum.

 

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